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Life @ Virtual Forge

6. Februar 2019 | Von Virtual Forge GmbH

 

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Das Leben bei Virtual Forge ist vielseitig - von der IT - über den Support bis hin zur Marketing-Abteilung sind unsere Aufgaben breit gefächert. Wir möchten Ihnen dazu gerne einen besseren Einblick geben: Wie sieht zum Beispiel der Arbeitstag eines Support-Mitarbeiters aus? Welche Eigenschaften muss man für ein duales Studium in der IT mitbringen oder was verbinden unsere Sales-Mitarbeiter mit unserem Unternehmen? 

Wir haben unsere Kolleginnen und Kollegen gefragt und stellen Ihnen nun regelmäßig eine Mitarbeiterin/ einen Mitarbeiter in unserer neuen Blog-Serie „Life @ Virtual Forge“ vor. 

Sandra Möckel

Name

Hi, mein Name ist Sandra Möckel.

Was ist dein Lebensmotto? 

„Nur wer sich öffnet für den Schmerz, lässt auch die Liebe mit hinein.“

Wer bist du und was machst du bei Virtual Forge?

Ich bin Sandra, 47 Jahre alt und seit 2006 bei der Virtual Forge. Meine Mutter ist Deutsche und mein Vater stammt aus Ghana. Ich bin Borderliner. Das macht mein Leben und meine Arbeit manchmal schwierig für mich, aber ich fühle mich durch die Firma in dieser Hinsicht gut unterstützt.

Da ich von Beginn an in der Firma bin und all ihre Veränderungen mitgemacht habe, habe ich mich mit der Zeit zu einem Allrounder entwickelt und bin sehr flexibel, was meine Tätigkeiten angeht. Ursprünglich habe ich Germanistik und Soziologie studiert, habe aber nie in diesen Bereichen gearbeitet. Bei der Virtual Forge habe ich im Penetration Testing, bei der ABAP-Programmierung, im Consulting und sogar teilweise im Presales gearbeitet. Jetzt bin ich im Bereich Q&A beschäftigt.

Neben meinem ‚eigentlichen‘ Job, bin ich seit zweieinhalb Jahren Mitglied der freiwilligen Mitarbeitervertretung. Ich bin seit Gremiengründung dabei und letztes Jahr auch wiedergewählt worden. Es liegt mir sehr am Herzen, dass ich aktiv an der Gestaltung und den Entscheidungen über die Angelegenheiten, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreffen, mitwirken kann. Das kann auch teilweise eine sehr fordernde, manchmal fast überfordernde Tätigkeit sein, weil man tiefe Einblick in die persönlichen Befindlichkeiten der Kollegen bekommt. Dennoch mache ich diese Aufgabe sehr gerne, da es mir ein gutes Gefühl gibt, wenn ich bei Problemen eine für alle zufriedenstellende Lösung finden kann.

Worum geht's in deinem Job?

Derzeit arbeite ich in der Qualitätssicherung für den SystemProfiler. Ich bin für die Organisation der Testabläufe verantwortlich und führe zusätzlich selbst Tests durch.

Außerdem arbeite ich mit dem allgemeinen Q&A Team zusammen, um Informationen über Testabläufe auszutauschen und anzugleichen.

Was kannst du uns zu deinem Team und der Zusammenarbeit innerhalb von Virtual Forge erzählen?

Unser Team ist in gewisser Weise besonders, weil ich das einzige feste Teammitglied bin, das in Heidelberg angesiedelt ist. Unser Team Lead und die Entwickler sitzen in unserer Niederlassung in Weimar. Weiterhin haben wir noch externe Kollegen, die uns aus Hannover, Tschechien und Rumänien unterstützen. In Heidelberg gibt es noch einen Mitarbeiter, der aber nur die Hälfte seiner Zeit für unser Team arbeitet. Durch die ausländischen Mitarbeiter wechselt die Sprache immer wieder zwischen Deutsch und Englisch und die Kommunikation beschränkt sich auf Skype oder Emails. Zum Glück habe ich immer wieder die Möglichkeit, für eine Woche in Weimar zu arbeiten. Der persönliche Kontakt zu meinen Teamkollegen dort ist mir wichtig.

Wie sieht dein heutiger Tagesablauf aus?

Zu Beginn jedes Tages, habe ich mit meinem Team ein kurzes Scrum-Meeting, in dem die Ergebnisse des letzten Tages sowie die anstehenden Aufgaben besprochen werden.

Ansonsten ist speziell der heutige Tag alles andere als routiniert. Obwohl die Information zur Onapsis Übernahme gestern überwiegend positiv von den Kollegen aufgenommen wurden, herrscht eine gewisse Unruhe, so dass ich als Mitarbeitervertreterin viel zu tun habe.

Ansonsten besteht mein Tag darin, den Überblick über die anstehenden Testaufgaben zu behalten, diese zu verteilen oder selbst zu übernehmen. Zu den eigentlichen Tests gehört auch die Erstellung von Test Scripts. Wenn ich sie nicht selbst schreibe, prüfe und konsolidiere ich sie. Meine Hauptaufgabe besteht darin, die Planung der Testphasen zu organisieren.

Was gefällt dir an deinem Job hier am besten?

Das allerbeste an meinem Job sind meine Kollegen. Ich habe viele Freundschaften bei der Virtual Forge geschlossen und wir unternehmen auch außerhalb der Arbeit gerne Zeit miteinander. Es ist großartig, dass wir auch innerhalb der Firma die Möglichkeit haben, die Kontakte zu pflegen, sei es bei Kaffeepausen im kleinen Kreis, dem einen oder anderen Umtrunk, spontanen Grillpartys auf dem Balkon oder Veranstaltungen wie der freitags Golf Challenge, bei denen jeder herzlichen eingeladen ist.                

Natürlich macht auch die Arbeit Spaß, aber ohne dieses fantastische Umfeld wäre es nur halb so schön.         

Was ist die größte Herausforderung in deinem Job?

Die größte Herausforderung für mein Team ist die langfristige Planung. Immer wieder kommen kurzfristige Aufträge, die wir nicht ablehnen können. Dies führt dann dazu, dass wir unsere Aufgaben manchmal komplett umwerfen müssen und an der Weiterentwicklung unseres Produktes nicht wie geplant intensiv weiterarbeiten können. Das führt mitunter zu Frust, aber man lernt auch flexibel zu sein. Am Ende wollen wir für den Kunden alles möglich machen.

Wie bist du zu deinem Job gekommen?

Ich bin seit Anfang an dabei und somit ein absolutes Urgestein der Virtual Forge. Ich habe schon bei der Vorgängerfirma gearbeitet und bin 2006 nahtlos in die neu gegründete GmbH gewechselt. Ich könnte mir nicht vorstellen, in einer anderen Firma zu arbeiten - vielleicht auch, weil ich keine andere Firma von innen kenne. ;-)

Wie hast du deine bisherige Zeit bei Virtual Forge erlebt?

Ich habe die Entwicklung der Virtual Forge von zehn auf hundert Mitarbeiter miterlebt. Das hat natürlich viele Veränderungen mit sich gebracht, auf welche auch ich mich immer wieder neu einstellen musste. Meistens bringen Veränderungen erst einmal eine unruhige Stimmung, von der ich mich versuche nicht anstecken zu lassen. Meine Aufgabe als Mitarbeitervertreterin ist es in solchen Momenten das Gespräch mit der Geschäftsführung zu suchen, um wieder Ruhe herbeizuführen. Denn die Vergangenheit hat mich gelehrt, dass Veränderungen auch Chancen sind, um besser zu werden.

Welche Eigenschaften sollte man für deinen Job mitbringen?

Teamfähigkeit - Wir sind eine bunt gemischte Truppe mit den verschiedensten Persönlichkeiten. Das macht die Arbeit sehr spannend und unterhaltsam. Ein gewisses Feingefühl beim gegenseitigen Umgang darf dennoch nicht fehlen, um das lockere Arbeitsklima aufrecht zu erhalten. Wir arbeiten schließlich in kleinen Teams eng zusammen, in denen jeder auf die anderen angewiesen ist.

Flexibilität - Man muss sich darauf einstellen, dass immer wieder außerplanmäßige Dinge passieren, die die Arbeitsroutine unterbrechen. Daher muss man in meinem Job flexibel sein und sich darauf einlassen können. Flexibilität bedeutet aber auch, dass man sich seine Arbeitszeit relativ frei einteilen kann und Homeoffice auch möglich ist. Man kann auch öfter mal eine Pause machen, wichtig ist, dass die Arbeit erledigt ist. Man ist an dieser Stelle für sich selbst verantwortlich.

Eigeninitiative - Wenn man Schwierigkeiten auf sozialer oder fachlicher Ebene hat, muss man selbst aktiv werden und Probleme direkt ansprechen. Gerne kann man auch die Mitarbeitervertretung zu Rate ziehen, die einen unterstützt. Ohne Eigeninitiativen wird jedoch nichts passieren.

Gelassenheit - Ein gewisser Stoizismus ist von Vorteil. Es gibt Zeiten, in denen es in der Firma etwas drunter und drüber geht, weil wir relativ schnell wachsen und uns dadurch in einer stetigen Veränderung befinden. Besonders jetzt stehen wir vor dem Zusammenschluss mit Onapsis und müssen uns neu sortieren. Das führt bei vielen Mitarbeitern immer wieder zu Aufregung und Diskussionen. Davon sollte man sich nicht anstecken lassen, denn was nicht zu ändern ist, soll hingenommen werden.

Welche Entwicklungsperspektiven gibt es in deinem Fachbereich??

Eine formale Aufstiegschance gibt es in meinem Fachbereich nicht. Das ist für mich aber absolut in Ordnung, da ich sehr zufrieden mit meiner Position bin und nichts höheres anstrebe. Das soll aber nicht heißen, dass ich in meiner Position kein Lernpotential mehr habe. Vor allem im Bereich Testautomation habe ich zukünftig die Möglichkeit, stärker in die produktübergreifende Testorganisation einzusteigen.

Allgemein lässt sich sagen, dass die formalen Aufstiegschancen in unserer Firma begrenzt sind, da wir flache Hierarchien haben. Jeder Mitarbeiter sollte sich auch gut überlegen, ob er einen solchen Aufstieg tatsächlich anstreben möchte. Denn oft ist es besser, innerhalb der aktuellen Position inhaltlich mehr Verantwortung zu übernehmen. Inhaltliche Entwicklung funktioniert bei uns hauptsächlich nach dem ‚Learning by doing‘-Prinzip. Es ist immer wieder wichtig, sich in neue Bereiche einzuarbeiten oder neue Aufgaben zu übernehmen. Denn nur wer sich neuen Herausforderung stellt, kann auch Erfolgserlebnisse verzeichnen.

Was war dein bisheriges Highlight bei Virtual Forge?

Mein absolutes Highlight liegt schon viele Jahre zurück. Als wir unseren ersten großen Deal geholt haben, war das ein großartiges Gefühl. Auch deshalb, weil ich selbst dazu beigetragen habe. Wir waren damals noch eine kleine Firma und haben versucht, uns eine Position auf dem Markt aufzubauen. Wir haben einige Jahre an diesem Deal gearbeitet und viel Aufwand betrieben. Als der Kunde tatsächlich unterschrieben hat, war ich begeistert.

Wofür steht Virtual Forge für dich?

Virtual Forge ist für mich ein Beweis dafür, dass man etwas ganz Neues aufbauen kann, wenn man eine Nische findet. Wir haben dazu beigetragen, ein Bewusstsein für das Thema Sicherheit im SAP-Umfeld zu schaffen und darauf können wir stolz sein.

Was war bisher dein schlimmster Job?

Einen schlimmen Job habe ich bei Virtual Forge nie gehabt. Ich habe jede neue Position und Veränderung angenommen und habe gute Erfahrungen damit gemacht.

Was treibst du außerhalb der Virtual Forge? 

Seit 25 Jahren verbringe ich meine Zeit gerne in verschiedenen Subkulturen - derzeit vor allem in der „schwarzen Szene“. Ich habe gern Kontakt zu Menschen, die sich von der ‚allgemeinen Norm‘ absetzen. Abgesehen davon, dass ich mich persönlich zu ihnen und dem entsprechenden Umfeld hingezogen fühle, habe ich auch ein wissenschaftliches Interesse an derartigen Gruppierungen – im Herzen bin ich immer noch Soziologin. ;-)

Ansonsten interessiere ich mich für Kunst - ich bin leidenschaftliche Besucherin von Kunstmuseen und Ausstellungen, aber ich produziere auch selbst Kunst: Plastiken, Collagen und Assemblagen sowie abstrakte Gemälde. Außerdem lese ich sehr gerne Romane und Erzählungen des 20. und 21. Jahrhunderts, Stücke und Lyrik, aber auch Krimis. Mein eigener Romanentwurf liegt allerdings derzeit auf Eis.

Außerdem begeistere ich mich für Tätowierungen, was nicht zu übersehen ist. Es gibt eigentlich kein Jahr, in dem ich mich nicht tätowieren lasse. Auch hier habe ich neben der praktischen Vorliebe ein wissenschaftliches Interesse an der Geschichte und sozialen Bedeutung von Tätowierungen.

Was ist aus deiner Sicht die beste Investition, die Virtual Forge gemacht hat bzw. machen sollte? (Z.B. Monetärer Art, Zeit oder Energie)

Der Entschluss, sich unter das Dach von Onapsis zu begeben ist meines Erachtens die beste Entscheidung, die Virtual Forge zum jetzigen Zeitpunkt treffen konnte. Somit können wir unsere Internationalisierung vorantreiben und durch Onapsis global stärker auftreten. Der Zusammenschluss kann auch helfen, die Organisation in unserer Firma besser zu strukturieren und die Zuständigkeiten genauer zu definieren.

Welchen Rat würdest du einem Studenten oder Auszubildenden in deinem Berufszweig geben, um weiterzukommen? Welchen Rat sollten sie ignorieren?

Unsere Firma bietet Praktika und die Möglichkeit eines dualen Studiums in den Bereichen Development, Marketing, Sales, Inside Sales und Consulting an. Ich würde jedem Studenten/in raten dieses Angebot anzunehmen, um herauszufinden, welcher Bereich ihm/ihr besonders gut liegt. Darauf aufbauend kann man feststellen, welche Art der Ausbildung am besten geeignet ist. Wer in seinem Praktikum einen guten Job macht, wird nicht im Stich gelassen. Die Virtual Forge bietet im Rahmen ihrer Möglichkeiten Unterstützung für verschiedene Einstiegswege an.

Auch würde ich empfehlen, offen damit umzugehen, wenn sich herausstellt, dass die Ausbildung oder das Studium nicht wie erhofft läuft. Denn wer Bedenken/Probleme frühzeitig anspricht, Vorschläge für Alternativen macht und sich motiviert zeigt, der wird von der Firma bei der Findung eines alternativen Weges unterstützt.

Vielen Dank, Sandra!

 

Lesen Sie hier die anderen Einträge unserer Blog-Serie "Life @ Virtual Forge":

Leonard Ertel, dualer Student
Simon Skalik, Inside Sales
Constantin Hocke, internationaler Vertrieb
Hella Speidel, Aushilfe
Christian Fein, Security Consultant
Philip Wulsten, Werkstudent
Fridolin Hanf, Head of Support
Pouwedeou Tcha-tokey, Support Team
Mariana Lasprilla, Quality Assurance
Markus Heid, Senior Entwickler
Cecile Elias, Marketing Specialist

Topics: Life @ Virtual Forge



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