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Vorsicht: Gefälschte Stellenangebote im Internet!

24. März 2017

Immer mehr gefälschte Stellenanzeigen tauchen in Internet-Jobbörsen auf. Dabei haben es die Betrüger auf die persönlichen Daten und das Geld ihrer Opfer abgesehen. Da die Delikte jedoch nur selten angezeigt werden, ist die Dunkelziffer extrem hoch und die Chance, die Täter zu erwischen, gering.

Nach den USA und Großbritannien setzt sich der Trend zu gefälschten Online-Jobangeboten nun auch in Deutschland fort. Ein Opfer ist der Wiesbadener Gabelstapler-Hersteller Kion, bei dem sich misstrauisch gewordene Kandidaten meldeten. Im Verlauf der Bewerbung hätten die Betrüger von ihnen verlangt, eine Software zu kaufen, mit der sie den neuen Job im Home-Office ausführen könnten.

Daneben sollen die Kriminellen versuchen, möglichst viele Personendaten abzugreifen, um diese weiter zu verkaufen. Gebräuchlich sei auch die so genannte Finanzagenten-Masche. Dabei überweisen die Täter Geld an die Opfer, das diese wiederum an andere überweisen sollen, um Geldflüsse zu verschleiern.

Sicherheitsfachleute raten betroffene Unternehmen, sehr offen zu kommunizieren, dass Betrüger ihren Namen missbrauchen, um Bewerber hinters Licht zu führen. Kandidaten wiederum sollten gewarnt sein, wenn im Verlauf einer Bewerbung etwa Vermittlungs- oder andere Gebühren verlangt würden.

Mehr zur neuen Betrugsmasche „Recruitment Fraud“ auf heise.de



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