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Was das Internet of Things für SAP® Sicherheit bedeutet

20. März 2018 | Von Virtual Forge GmbH

businessman hand showing Internet security word on book online business as concept.jpegIn der vergangenen Woche wurde eine Partnerschaft zwischen der Deutschen Telekom und SAP® angekündigt, um das Internet der Dinge stärker in den Vordergrund zu spielen - ein wichtiger Meilenstein für die Adaption von Industry 4.0. Die steigende Zahl der connected Maschinen und Geräte bringt jedoch ein weiteres Thema auf: Schnittstellensicherheit.

Ursprünglich waren SAP®-Systeme monolithisch, mit wenigen Schnittstellen zur Außenwelt. Im Laufe der Jahre hat sich das grundlegend geändert. So grundlegend, dass die meisten Kunden kaum eine Übersicht haben, welche und vor allem wie viele Schnittstellen überhaupt existieren. Ein Beispiel: in einem unserer Projekte wurden die Verantwortlichen eines HR-Systems um eine Schätzung bezüglich der Anzahl der Schnittstellen gebeten. Die Verantwortlichen kamen auf ungefähr 14 Schnittstellen. Eine Inventarisierung ergab dagegen 60 Schnittstellen Themen wie Dateiordner auf Betriebssystemebene oder die SAP GUI, die ja ebenfalls als Schnittstelle zu sehen ist, waren dabei nicht einmal berücksichtigt.

Aus der Perspektive eines Sicherheitsverantwortlichen sind das schon schlechte Nachrichten: Schnittstellen, die man nicht kennt, sind schwer abzusichern. Mit dem Internet of Things potenziert sich dieses Problem gleich auf zwei Ebenen.

Einerseits sind die Geräte selbst zu berücksichtigen. Natürlich ist es zu begrüßen, wenn der Wartungs- oder Reparaturzustand einer Maschine proaktiv an ein zentrales System gesendet werden kann um rechtzeitig reagieren zu können. Auf der anderen Seite erhöht jedes zusätzliche, mit dem Internet verbundene System die Angriffsfläche für Cyber-Attacken. Und gezwungen durch die rapide Wandlung, die das IoT schon den Herstellern abverlangt, sind viele Geräte unzureichend oder leider oft sogar gar nicht gegen Angriffe abgesichert.

Zweitens muss jedes verbundene Gerät, um die Effizienz des IoT überhaupt ausspielen zu können, mit anderen Systemen, darunter auch SAP-Systemen, verbunden werden. Die Folge ist eine Vervielfältigung von Schnittstellen, die wiederum inventarisiert, abgesichert und überwacht werden sollten. Dass viele Gerätehersteller bei der Verbindung Ihrer Geräte mit dem Internet auf Cloud-Lösungen setzen, verlagert das Problem lediglich, löst es aber nicht.

Um die mit dem IoT und Industrie 4.0 verbundenen Probleme also lösen zu können bedarf es neuer Ansätze. Mit dem Interface Profiler, Teil der Virtual Forge Security Suite, bieten wir Ihnen eine maßgeschneiderte Lösung zur Inventarisierung, Absicherung und Überwachung von Schnittstellen. Lernen Sie unsere innovative Lösung zur Schnittstellensicherheit heute noch kennen.



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